(Unbezahlte Bloggerreise)

Jedes „Eckla“ liebenswert fränkisch – das ist in der romantischen Königsstadt Forchheim tatsächlich der Fall!

Was ihr innerhalb kürzester Zeit alles erleben könnt, wo es sich am Besten in einer der ältesten Städte Frankens übernachten lässt und wieso sich die Stadt hochoffiziell „bayerischer Genussort“ nennen darf – ich erzähl’s euch!

Auf Einladung der Tourist Information Forchheim reisen meine Mama und ich am späten Mittwoch-Nachmittag an.

Wir sind mittlerweile durch unsere vielen gemeinsamen Reisen schon ein ganz schön eingespieltes Team geworden! Reist ihr auch gerne mit euren Eltern? Ich finde, man kann unheimlich viel voneinander lernen und die gemeinsame Zeit auch einmal außerhalb der jeweiligen eigenen vier Wände gestalten.

Wir sind beide jedenfalls große Fans von tollen und smart eingerichteten Hotelzimmern, weshalb wir uns total über das moderne Apartment im ARIVO Aparthotel Forchheim freuen.

Modern und smart: Die Apartments im ARIVO Hotel Forchheim
Stylischer Arbeitsplatz und gemütliches Restaurant in einem - das GUTLANDS

Hier im ARIVO Aparthotel könnt ihr nicht nur 24 Stunden lang einchecken oder das Fitnessstudio besuchen, ihr habt noch dazu eines der besten Restaurants Forchheims direkt im Haus: Das GUTLANDS ist der Place to Be, um nach einem ereignisreichen Tag gemütlich etwas außerhalb der Innenstadt lecker zu essen und den Abend ausklingen zu lassen.

Essenstipp: Uns hat das Filetsteak vom Rind mit Ofenkartoffel und hausgemachter Kräuterbutter richtig super geschmeckt!

Wir stehen wie immer superfrüh auf, um die Innenstadt ganz in Ruhe erkunden zu können. Mit Picknickkorb und großer Neugierde starten wir unseren Rundgang durch Forchheim – da die Stadt selbst überschaubar ist, kann man alles super fußläufig erreichen (Wir haben sehr günstig und zentral im Parkhaus Kronengarten geparkt).

Die vielen unterschiedlichen Fachwerkhäuser in verwinkelten und Kopfstein gepflasterten Gassen rund um den Rathausplatz gefallen uns bei unserem Spaziergang ganz besonders, aber auch die Kammerersmühle, genannt das „Schiefe Haus“, haben es uns angetan. Im Laufe der Zeit hat sich das barocke Anwesen nämlich zur Flussseite geneigt, steht aber bis zum heutigen Tag stabil wie der „Schiefe Turm von Pisa“. Ihr könnt in Forchheim wunderbar den lieben langen Tag durch „Klein Venedig“ – der Abschnitt zwischen der Spitalkirche bis zur Brücke in der Vogelstraße – flanieren, euch einzelne Gebäude wie die Spitalkirche St. Katharina ansehen oder einfach am Paradeplatz in einem süßen Café euren Aufenthalt genießen.

Liebevoll wird dieser Stadteil "Klein Venedig" genannt - man erkennt sofort weshalb!
Der Kriegerbrunnen am Rathausplatz

Das Highlight unseres Aufenthalts ließ dann auch nicht mehr allzu lange auf sich warten: Zusammen mit vielen anderen Gourmets durften wir (natürlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regelungen) am Festival der Genüsse 2020 teilnehmen.

(Kleine Info am Rande: Vom 24. bis 27. Juni 2021 präsentiert Forchheim übrigens das 3. Festival der Genüsse rund um die Kaiserpfalz!)

 

Eine einzigartige Atmosphäre - der Innenhof der Kaiserpfalz
Toll präsentiert - die jeweiligen Weine der Winzer

Vorhin habe ich ja bereits erwähnt, dass Forchheim ganz offiziell ein „bayerischer Genussort“ ist. Im Innenhof der Kaiserpfalz ist uns das bei unserem delikaten Open-Air-Dinner auch sehr schnell bewusst geworden:

Zum zweiten Mal hat dieses Festival in Forchheim statt gefunden und war ratzfatz ausverkauft!

(Interessanter Fact am Rande : Die Kaiserpfalz war früher übrigens ein Bischofsschloss, das circa um 1380 erbaut wurde.)

Man erhält als Gast des Festivals nicht nur hochwertige Mehrgängemenüs, es wird auch immer der passende Wein von den ortsansässigen Winzern höchstpersönlich ausgeschenkt. Klasse, oder?

Hier unser Menü zum Nachlesen (und Appetit anregen :-))

Wie das Ganze dann in natura ausgesehen hat, will ich euch natürlich nicht vorenthalten! Unser Genießermenü seht ihr hier in einer Collage (zur größeren Betrachtung einfach Rechtsklick – Grafik anzeigen auswählen):

Wir hatten einen total schönen Abend und können das Festival der Genüsse in Forchheim absolut jedem empfehlen!

Ob als Geschenk für Familienmitglieder oder zu zweit als romantisches Dinner – ihr trefft damit wirklich eine gute Wahl.

Apropos Genussort: Schon einmal eine Bierkellerwanderung gemacht? Wir auch nicht – bis jetzt! In Forchheim kann man „auf den Keller gehen“ – klingt erst einmal ein wenig komisch, meint aber, dass man sich im Forchheimer Kellerwald schlichtweg über den etlichen Kellern das ein oder andere Bierchen zu sich nehmen kann. Mit 23 Bierkellern und rund 30.000 Sitzplätzen ist der Kellerwald übrigens der größte Biergarten der Welt – ziemlich cool, oder?

Wir waren recht früh im Kellerwald unterwegs – coronabedingt ist aber aktuell vermutlich auch sonst noch nicht allzu viel Trubel in und um die Felsenkeller herum. Uns hat die Atmosphäre allerdings auch ohne Menschenmengen supergut gefallen.

Wir konnten die Natur genießen und haben sogar einen leeren Bierkrug um 10 Uhr morgens vom Schankwirt des Glocken-Kellers für ein kleines Kellerwald-Shooting zur Verfügung gestellt bekommen 🙂

Wer ein wenig oberfränkische Natur genießen möchte, dem kann ich den markanten TafelbergWalberlaöstlich von Forchheim empfehlen.

Besonders beeindruckend sind die Felsen unterhalb des Walberla Gipfels am Ehrenbürg – ihr könnt hier richtig schöne Fotos knipsen und den Sonnenuntergang beobachten.

Auch die Sankt-Walburgis-Kapelle ganz oben am Gipfel ist ein klasse Fotomotiv – von nah und von fern.

Spazier"tanz" am Walberla
Wie gemalt - die Kapelle Sankt Walburgis in der Fränkischen Schweiz

Wer nicht ganz so weit aus der Innenstadt Forchheims heraus möchte aber trotzdem ein wenig ins Grüne will, dem kann ich die Stadtmauer Forchheims empfehlen.

Ihr habt von vielen verschiedenen Punkten der mittelalterlichen Festungsanlage aus einen traumhaften Blick auf die umliegenden Fachwerkhäuser.

Wir haben uns dazu entschieden, unseren letzten Nachmittag mit einem leckeren Picknick ausklingen zu lassen. Schreibt mir gerne eine Nachricht, wenn ihr den genauen Standort unseres Picknickecks wissen möchtet!

Grüne Oase inmitten der Stadt - die städtischen Grünanlagen entlang der Festung
Auf die Picknickdecke, fertig, los! Hier lässt es sich großartig entspannen.

Ich hoffe, euch haben meine Fotos und Tipps gefallen – wenn ihr eine Reise nach Forchheim plant, markiert mich doch gerne auf Instagram in eurem Beitrag – ich bin gespannt, was ihr alles noch für liebenswerte „Eckla“ in der geschichtsträchtigen Königsstadt entdecken konntet! 🙂

Von links oben nach rechts unten: (1) GUTLANDS Restaurant Forchheim (2) Tierisch was los im Kellerwald (3) La dolce vita in der Altstadt Forchheims (4+6) Die Sankt Walburgis Kapelle (5) Flanieren und fotografieren - I like! (7) Die Fischkästen dienen Fischhändlern zur Aufbewahrung ihrer gefangenen Fische (8+9) Sonnenuntergang deluxe auf dem Gipfel des Walberla